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Herbst Gedicht

Herbst

von Johannes Römer

Es wehe der kühle Abendwind,
im gezweige der trauernden Weide.

Die gleichen Lüfte fächeln so lind,
das Kraut der welkenden Heide.

Es harren die Bäume im goldnen Gewand,
auf des Winters weiß deckenden Matten.

Vergangen der Traum, so Hand in Hand
zu ruhen und träumen im Schatten.

Und wieder rauscht der Wind in den Zweigen
um nach vergilbten Blättern zu sehn,

und führt Sie zurück nach des ewigen Reigen,
zur Erde zum ewgen Vergehn.

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