Liebesgedichte
Terror Gedicht
Terror
von Johannes Römer
Der Sonne letzter goldener Schein
funkelt wie Diamant auf gleisendem Eise.
Bald bricht die Nacht über uns rein
und bezaubert auf Ihre eigene Weise.
Doch kaum hat uns umgeben die Nacht,
da gellen zum Sturm die ersten Sirenen.
Und sagen, dass den Tod uns der Feind gebracht,
unsern Vätern, Kindern und Enkelsöhnen.
Noch nicht ist verklungen der marternde Schrei,
da lauerts auch schon da oben.
Sie kommen als Totengräber herbei,
um die Wirkung Ihres Terrors zu loben.
Den Mensch fasst wieder kaltes Grausen,
Ein Geissel der Nerven, wer hält da noch stand.
Wenn Terrorbomber über Städte brausen
bringen Tod, verderben und lodernden Brand.
Was hilft alles Weinen und Klagen
wenn lebende vor Ruinen stehn,
aus denen menschliche Trümmer ragen
und rauchschwarze Wolken gen Himmel wehn.
Nichts ist uns geblieben
nur unser Leben.
Was kann uns noch trüben,
und was uns noch nehmen?
Das Leben gehört von uns keinem mehr,
schon morgen kann der Tod dich ereilen.
Doch auch Tote im Grabe, wie klingt das so leer
können nie mehr in Ruhe verweilen.
Dieses Gedicht gleich hier downloaden
Ihr eigenes Gedicht?
Über das rechte Menü haben Sie noch die Möglichkeit Ihr eigenes Gedicht bei uns einzureichen.